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Fürst von Metternich Grauburgunder Sekt b.A. Rheingau

Im Beton-Ei ausgebaut, nach traditioneller Flaschengärung hergestellt.

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Exklusiv im Interview: Fünf Fragen an den Kellermeister Gerd Ritter.

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Fürst von Metternich Und ein ganz besonderer Grauburgunder-Sekt

Wer sich für die Weinherstellung interessiert, wird schon einmal auf den Begriff „Beton-Ei“ gestoßen sein. Beim Trend, der die Branche seit einigen Jahren durchzieht, handelt es sich um eine innovative Ausbaumethode. Im Sektbereich ist das Beton-Ei noch recht unbekannt – eine Tatsache, die Fürst von Metternich Sekt, der wie keine andere Marke für rebsortenreine deutsche Sekte steht, unbedingt ändern wollte. Wir haben erstmals einen Grauburgunder-Sekt auf den Markt gebracht, dessen Grundwein im Beton-Ei ausgebaut und anschließend traditionell in der Flasche vergoren wurde. Die auf 1.000 Stück strenglimitierte Neuheit präsentiert sich passenderweise in einer betongrauen Flasche sowie einer Geschenkverpackung in Betonoptik und vereint Innovationsgeist und Handwerkskunst gleichermaßen.

Die spannende Alternative zum Barrique oder Edelstahl wird bereits von einigen Top-Weingütern eingesetzt und sorgt seitdem in der Weinwelt für Aufsehen. Doch warum entschied sich Fürst von Metternich ausgerechnet für diese spezielle Art des Ausbaus?

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5 Fragen an den Kellermeister Gerd Ritter

1. Ist der Ausbau im Beton-Ei ein wachsender Trend?

Definitiv, beispielsweise in Frankreich und Spanien sowie vielen anderen südeuropäischen Ländern ist der Einsatz von Beton-Eiern und Amphoren bereits seit Jahrzehnten weit verbreitet, da sie kreative Versuche zulassen und einen positiven Einfluss auf den Wein haben. So ist die Vinifikation in Ton-Amphoren bekanntlich eine der ursprünglichsten und ältesten Methoden und reicht zurück bis in die Antike. Sie wurden in der Erde vergraben, damit die Temperatur im Gefäß konstant gehalten werden und gleichzeitig nur wenig Sauerstoff eindringen konnte.

In Deutschland ist der Einsatz von Beton noch relativ neu und befindet sich in einer experimentellen Phase, dennoch wird der Werkstoff für den Weinausbau bereits bei einigen renommierten deutschen Weingütern sehr erfolgreich eingesetzt.

2. Warum haben Sie sich für dieses Verfahren für die limitierte Edition entschieden?

Experimentierfreude spielt eine große Rolle. Der Einsatz dieses Behälters für den Weinausbau der limitierten Edition Fürst von Metternich Grauburgunder Sekt b.A. Rheingau ist eine Premiere für uns. Zu testen, wie sich der Einsatz eines Beton-Eies auf den Wein während der ersten Gärung auswirkt, dann nach der zweiten Gärung in der Flasche und dem anschließenden Hefelager weiterentwickelt, ist besonders spannend und ein Ergebnis, das wir gerne mit unseren Konsumenten teilen.

3. Gab es für Sie eine persönliche Herausforderung beim Arbeiten mit dem Beton-Ei?

Schon die Vorbereitung des Beton-Eies für die Weinbereitung ist recht aufwendig. Bevor darin Wein ausgebaut werden konnte, musste die Oberfläche im Inneren des Beton-Eies mit einer Paste aus Weinsäure und Wasser behandelt werden. Diese wird auf die Innenseite der Wände des Eies aufgetragen, trocknet dann und wird im Anschluss abgespült. Das Ganze wird so lange wiederholt, bis keine Reaktionen mehr zu erkennen sind. Da wir diesen Behälter das erste Mal eingesetzt haben, wurde die Weinentwicklung selbstverständlich sehr engmaschig sensorisch überprüft.

4. Gibt es Besonderheiten beim Umgang und was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile eines Beton-Eies?

Als einige Vorteile des Ausbaus im Beton-Ei werden häufig geringe Temperaturschwankungen während der Gärung und die runde Form des Beton-Eies genannt, die dafür sorgt, dass die Hefepartikel lange in der Schwebe bleiben, da sie sich nicht in Ecken ablagern können. Zudem wird oftmals der optimale Sauerstoffeintrag erwähnt. Unserer Erfahrung nach hat vor allem eine schnelle Klärung des Weins während der Gärung stattgefunden. Es ist ein Wein entstanden, der einzigartig und vielschichtig ist.

Wir wollten testen, ob die bekannten Vorteile auch im Schaumweinbereich nach der zweiten Gärung in der Flasche und nach dem Hefelager noch wahrnehmbar sind. Schaut man sich zum Beispiel den Ausbau im Holz an, der auch im Schaumweinbereich – zum Beispiel in der Champagne, aber auch im Sektbereich in Deutschland – mehr und mehr eine Rolle spielt, geht dieser immer mit klassischen Holzaromen einher, die nicht aus der Traube stammen. Der Ausbau im Beton-Ei bietet die Möglichkeit, einen für die Rebsorte typischen Wein zu kreieren, ohne dabei Röstaromen und zu viel Opulenz in den Wein einzubringen – frisch und expressiv in der Fruchtausprägung. Genau das wollten wir, einen puristischen und naturnahen Grauburgundersekt.

5. Wie beschreiben Sie den Sekt, wenn es um Nase und Geschmack geht?

Die Grauburgundertrauben für die limitierte Edition von Fürst von Metternich stammen aus Rüdesheimer Lagen – ein sonniges Gebiet mit Böden, die die Wärme gut speichern. Durch die Herstellung im Beton-Ei mit anschließender traditioneller Flaschengärung, weist der Sekt eine reine unverkennbare Grauburgunderausprägung auf. In der Geschmacksstufe Brut eingestellt, kommen die typischen Apfel- und Birnennoten sowie der Duft nach Quitte, Orangenzesten und Macadamianüssen in Kombination mit einer feinen Würze intensiv zur Geltung. Der Sekt wirkt naturbelassen, pur und frisch, mit einer sehr zarten Cremigkeit auf der Zunge.

Fürst von Metternich Grauburgunder Sekt
b.A. Rheingau

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